So teste ich Adult-KI-Apps

Jede App, die ich hier teste, hat mich Geld gekostet. Abos und Credit-Pakete bezahle ich selbst, über ein separates Konto mit eigener E-Mail-Adresse. Dann nutze ich die App so, wie du es auch tun würdest, und erst danach vergebe ich eine Bewertung. In jedem Test gehe ich dieselben Schritte durch, damit du die Apps direkt miteinander vergleichen kannst.

Was ich teste

Soweit die App es anbietet, chatte ich, erstelle Charaktere, generiere Bilder und Videos und probiere die Sprachfunktionen aus. Die Inhaltsregeln lote ich genauso aus und schaue, wie weit mich die App gehen lässt.

Ich prüfe die Preise und den Eintrag auf der Kartenabrechnung. Um die Datenschutzbestimmungen zu verstehen, ziehe ich anschließend die leistungsstärksten KI-Modelle heran.

Viele Apps, die ich ausprobiere, schaffen es nie auf die Seite. Auf der Seite landen nur die, die einen vollständigen Test wert sind.

Wie die Bewertung zustande kommt

Jede App bekommt eine Gesamtbewertung auf einer Skala von 1 bis 10, auf eine Nachkommastelle genau. Die niedrigste Bewertung ist 1, die höchste 10.

Die Bewertung ist mein redaktionelles Urteil, für das ich vier Bereiche gegeneinander abwäge:

  • Erlebnis: halten Chat, Gedächtnis, Anpassung und Stöbern im praktischen Einsatz, was die App im Kern verspricht?
  • Medienqualität: wenn die App Bilder oder Videos erstellt, wie gut sind die Ergebnisse in der Praxis?
  • Preise: ist vor dem Bezahlen klar, wie es um Preise, Credits, Verlängerungen, Rückerstattungen und Einschränkungen steht?
  • Vertrauen & Zugang: sind die Angaben zu Datenschutz, Moderation und Plattformzugang so konkret, dass man sich darauf verlassen kann?

Eine hohe Bewertung bedeutet, dass die App hält, was sie verspricht, und dabei wenige Haken hat. Eine niedrige Bewertung bedeutet echte Schwächen beim Erlebnis, bei den Preisen oder beim Vertrauen.

Datum und Aktualisierungen

Ändern sich bei einer App die Preise, die Inhaltsregeln, der Plattformzugang oder sonst etwas Wesentliches, nehme ich mir ihren Test noch einmal vor. Wie aktuell ein Test ist, zeigt dir das Datum der letzten Aktualisierung.

Abrechnung, Datenschutz und Diskretion

Adult-KI-Apps sind schnell ausprobiert, beim Bezahlen aber schwerer zu durchschauen. Es kommt auf Verlängerungen an, auf Credits und darauf, wie diskret die Abbuchung auf deiner Abrechnung erscheint. Beim Datenschutz ist es nicht anders. Hier zählen Benachrichtigungen, die Löschung des Kontos und die Frage, ob deine privaten Inhalte trotzdem zur Moderation oder aus Sicherheitsgründen eingesehen werden können. All das prüfe ich. Bevor du bezahlst:

  • Lies die Bedingungen zu Verlängerung, Kündigung und Rückerstattung sowie zu Credits, Tokens und Coins, ehe du dich für einen Tarif oder ein Credit-Paket entscheidest.
  • Ist dir Diskretion wichtig, sieh auf der Bezahlseite nach, unter welchem Namen die Abbuchung auf deiner Abrechnung auftaucht.
  • Nutze eine eigene E-Mail-Adresse und prüf die Benachrichtigungseinstellungen. Screenshots und generierte Medien haben in geteilten Ordnern nichts zu suchen.
  • Mit der Kündigung eines Abos ist dein Konto noch nicht gelöscht. Auch deine Support-Anfragen, Abrechnungsdaten, Chats und generierten Medien sind damit nicht entfernt.

No-Filter-Versprechen und Inhaltsregeln

„No filter“, „uncensored“ und „unfiltered AI“ bedeuten meist mehr Freiheit im expliziten Chat. Aber auch Adult-KI-Apps haben Nutzungsbedingungen, Moderation und eigene inhaltliche Grenzen.

  • Wirbt eine App mit „No filter“, heißt das nicht, dass alles erlaubt ist.
  • Bei der Bild- und Videogenerierung kann trotzdem eine Moderation greifen, damit die App gesetzliche Vorgaben einhält. Ein Blick in die KI-Porno-Bibliothek der App zeigt dir, was sie offenbar zulässt.
  • Lies die Nutzungsbedingungen selbst, wenn du eine App wegen ihrer inhaltlichen Freiheit wählst. Die Regeln und ihre Durchsetzung können sich ändern.
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